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Teslas Investition : Bitcoin ist nicht aufzuhalten

Wie geht die Bitcoin-Rally weiter? Bild: Reuters

Nicht jede Idee von Elon Musk wird zu Gold. Aber wenn er 1,5 Milliarden Dollar in die Kryptowährung Bitcoin bewegt, dann ist das ein Zeichen.

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          „Vertrauen ist der Anfang von allem“, hieß einst ein Slogan der Deutschen Bank in den neunziger Jahren. Der Satz wurde dem Geldinstitut während der Finanzkrise ironisch vorgehalten – denn alles Vertrauen schien zerstört.

          So eiskalt es an den Finanzmärkten auch zugehen mag, so sehr spielt Vertrauen die entscheidende Rolle für steigende oder fallende Kurse. Natürlich ist Bitcoin ein junges Finanzprodukt, das noch zu wenig erforscht ist, als dass es als seriöses Zahlungsmittel dem Euro oder dem Dollar gleichgestellt ist.

          Wenn der Vordenker Elon Musk aber mit seinem, den Automobilmarkt umwälzenden Unternehmen Tesla 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert und Bitcoin zudem demnächst als Zahlungsmittel akzeptiert, dann beginnt für die Kryptowährung eine neue Phase der Akzeptanz. Noten- und Geschäftsbanken rund um die Welt beschäftigen sich seit Jahren mit dem Phänomen dieser neuen Währungen, die auf der Blockchain-Technologie basieren.

          Die Diskussionen dort kriegen Verbraucher und Privatanleger nur am Rande mit. Tesla aber ist real. Es wäre fahrlässig, als Privatanleger nun blind alles auf Bitcoin zu setzen, noch sind Kryptowährungen ein Experiment. Man sollte es indes nicht aus den Augen verlieren.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

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