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Telemedizin im Aufschwung : Sprechstunde im Internet

Behandlung am Bildschirm: Ein Hausarzt spricht in der Videosprechstunde mit seiner Patientin Bild: dpa

Ärztliche Behandlung auch ohne persönlichen Kontakt: Die Telemedizin erlebt in der Corona-Krise einen kräftigen Aufschwung. Aber kann sie den Arztbesuch ersetzen?

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          Seit ein paar Tagen sind viele Läden wieder geöffnet, die Menschen wagen sich vorsichtig in einen etwas gelockerten Alltag. Die Ärzte spüren in ihren Praxen davon wenig. Hier dauert die Zurückhaltung weiter an. Wer nicht unbedingt muss, schiebt den Gang zum Doktor so lang wie möglich auf. Nur nicht im Wartezimmer anstecken, lautet das Motto. Dafür erlebt der Arztbesuch an anderer Stelle gerade einen Aufschwung: im Internet, über Video. Die Telemedizin boomt.

          Sebastian Balzter
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Alle Anbieter melden hohe Wachstumsraten seit März, als die Corona-Krise voll in Deutschland ankam. So steigerte zum Beispiel der deutsche Marktführer Teleclinic jüngst seine Behandlungszahlen jede Woche um 50 Prozent zur Vorwoche. Überraschend ist das nicht. Zum einen vermeidet die Behandlung über den Bildschirm jeden Kontakt, man bleibt einfach zu Hause. Zum anderen zahlen viele Versicherungen die Behandlung: alle Privatversicherungen und einige gesetzliche Kassen.

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