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Europäische IBAN-Nummer : Bafin warnt Banken vor schleppender Sepa-Umstellung

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Vom 1. Februar 2014 an bekommt Europa ein gemeinsames Zahlungssystem. Bild: dpa

Vom 1. Februar 2014 an sollen alle europäischen Bankgeschäfte mit dem einheitlichen Sepa-Verfahren abgewickelt werden. Doch die Banken setzen die neuen Regelungen nur schleppend um. Jetzt schlägt die Bafin Alarm.

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          Sieben Monate vor dem Start der neuen internationalen Kontonummern (IBAN) in Europa ruft die schleppende Umstellung die Bankenaufsicht Bafin auf den Plan. In einem dringenden Schreiben vom 13. Juni warnt sie die Banken, dass im Falle einer verspäteten Umstellung auf die neuen EU-Regeln für Zahlungsüberweisungen (Sepa) die Liquiditätsversorgung bei den Unternehmen massiv gestört werden könnte. Selbst Firmenpleiten drohten, berichtete „Handelsblatt Online“ am Donnerstag.

          Durch die Umstellung auf das Sepa-Verfahren werden Bankgeschäfte ab dem 1. Februar 2014 mit der neuen IBAN-Nummer abgewickelt, die sich im wesentlichen aus der bisherigen Kontonummer und der Bankleitzahl zusammensetzt. In dem Schreiben fordert die Bafin laut Zeitung die Banken auf, bis spätestens zum 22. Juli Auskunft zum Stand der technischen Umsetzung in den Instituten sowie zur Kommunikation mit den Kunden zu geben.

          In einigen Banken seien nach Eingang des Bafin-Schreibens bereits Urlaubssperren für den Jahresbeginn verhängt worden. Die Institute befürchteten einen Ansturm ratsuchender Firmenkunden.

          Die Länge der IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich und darf maximal 34 Zeichen umfassen. Derzeit variiert in der Praxis die Anzahl von 15 in Norwegen bis 31 in Malta. In Deutschland hat die IBAN immer 22 Stellen. Die Deutsche Bundesbank hatte Anfang Juni vorgerechnet, dass im ersten Quartal 2013 gerade einmal 8,7 Prozent aller Überweisungen in Deutschland im Sepa-Format abgewickelt worden seien. Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele betonte: „In acht Monaten müssen daraus 100 Prozent geworden sein.“

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