https://www.faz.net/-gv6-rfdo

: Steigende Kurse an der Wall Street

  • Aktualisiert am

Ein sinkender Ölpreis und gute Zahlen zum Verbrauchervertrauen haben der Wall Street am Mittwoch Kursgewinne beschert. Händler hofften vor dem Feiertag Thanksgiving am Donnerstag, an dem die Märkte geschlossen ...

          1 Min.

          Ein sinkender Ölpreis und gute Zahlen zum Verbrauchervertrauen haben der Wall Street am Mittwoch Kursgewinne beschert. Händler hofften vor dem Feiertag Thanksgiving am Donnerstag, an dem die Märkte geschlossen bleiben, sogar noch einmal auf eine Kursrallye, die sich aber letztlich nicht einstellte: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte bis zum Schluß lediglich um 0,41 Prozent auf 10 916 Punkte zu. Der S&P 500-Index stieg um 0,35 Prozent auf 1265 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag um 0,28 Prozent im Plus bei 2259 Zählern.

          Der Preis für amerikanisches Leichtöl gab nach dem deutlichen Anstieg vom Vortag zeitweise wieder um mehr als 70 Cent nach. Die Energiebehörde EIA hatte steigende Lagerbestände gemeldet. "Der Markt hatte sich vorher in keine eindeutige Richtung bewegt, also bekam er einen Impuls von den Öl-Nachrichten", sagte Analyst Alfred Kugel von Atlantic Trust/Stein Roe. Auch die positiven Daten zum Verbrauchervertrauen kurz vor Beginn des Feiertagsgeschäfts trieben die Kurse in die Höhe. Der Universität von Michigan zufolge haben die Verbraucher im November nach endgültigen Berechnungen mehr Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes als von Analysten erwartet worden war. Der von Anlegern viel beachtete Michigan-Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten aus.

          Am Mittwoch konnten unter anderem die Titel der Einzelhändler profitieren - Wal-Mart-Papiere legten im Verlauf um 0,5 Prozent auf 50,46 Dollar zu. Auf großes Interesse der Investoren stießen auch Anteilsscheine der Großbank Morgan Chase, die sich um 1,9 Prozent auf 38,93 Dollar verteuerten. Analysten hatten aus dem am Vortag veröffentlichten Protokoll der Zinssitzung der Notenbank Fed vom 1. November Hinweise auf ein wohl nahendes Ende der Zinserhöhungsphase entnommen, was die Finanztitel insgesamt antrieb.

          Am Dienstag hatte der Dow-Jones-Index den Handel um 0,47 Prozent fester bei 10 871 Punkten verlassen. Der S & P-500-Index stieg um 0,51 Prozent auf 1261 Punkte. Der Nasdaq-Index stieg um 0,53 Prozent auf 2253 Punkte. An der New York Stock Exchange wechselten am Mittwoch rund 1,45 Milliarden Aktien den Besitzer. 1989 Werte legten zu, 1324 gaben nach und 163 blieben unverändert. Neue Höchststände hatten 258 Titel, neue Tiefstände 80. (Kno./Reuters)

          Weitere Themen

          Pompeo dringt auf verschärfte Börsenregeln

          Amerika gegen China : Pompeo dringt auf verschärfte Börsenregeln

          Der amerikanische Außenminister will offenbar global strengere Regeln für Börsengänge chinesischer Unternehmen durchsetzen. Vorbild dafür soll die amerikanische Technologiebörse Nasdaq sein, die kürzlich ihre Vorschriften verschärft hatte.

          Lufthansa fliegt aus dem Dax

          Nach 32 Jahren : Lufthansa fliegt aus dem Dax

          Trotz Staatshilfen in Höhe von 9 Milliarden Euro muss die größte Fluggesellschaft in Deutschland ihren Platz im Dax räumen. An deren Stelle tritt eine Wohnungsgesellschaft.

          Topmeldungen

          Transatlantische Risse: Jens Stoltenberg, Angela Merkel und Donald Trump beim Nato-Gipfel im Dezember 2019 in Großbritannien.

          Trump und Europa : Es kann noch schlimmer kommen

          Schon jetzt ist dank Trumps Rhetorik und Politik des Spaltens viel Gift im transatlantischen Verhältnis. Sein möglicher Wahlsieg im November könnte den Westen nachhaltig schwächen.
          Um die Kimaschutzbewegung ist es ruhig geworden in der Corona-Krise.

          Gastbeitrag zum Weltumwelttag : Wachstum durch kluge Klimapolitik

          Die Herausforderung durch die Corona-Pandemie hat das Thema Klimawandel verdrängt. Doch die Klimakrise ist nicht verschwunden. Sichere Arbeitsplätze und eine starke Klimapolitik sind beim Neustart der Wirtschaft kein Widerspruch. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.