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Staatseinstieg : Wenn der Rettungsfonds die Kontrolle übernimmt

  • -Aktualisiert am

Bundesfinanzminister Scholz will Staatsbeteiligungen nicht länger als nötig halten. Bild: Reuters

Die Rechte von Aktionären können stark eingeschränkt werden, falls der Staat wegen der Krise Geldspritzen verabreichen muss. Das 600-Milliarden-Paket dafür wurde nun gebilligt – was ändert sich für Anteilseigner?

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          Für die Rettung von Unternehmen vor der Corona-Krise will die Bundesregierung auf Instrumente zurückgreifen, die sie schon während der Bankenrettung nach der Finanzkrise 2008 erprobt hat. Damals verteilte der kurz als Soffin bezeichnete Finanzmarktstabilisierungsfonds Garantien und Kapital im Milliardenvolumen an Banken.

          Mark Fehr

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Um nun unverschuldet in Existenznot geratene Unternehmen zu stützen, hat die Bundesregierung Anfang der Woche ein Gesetz für einen „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ auf den Weg gebracht, der am Freitag jetzt auch vom Bundesrat gebilligt wurde. Der Wirtschaftsfonds knüpft an die in der Finanzkrise entwickelten Rettungsregeln an.

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