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App zum Sprachen lernen : Babbel bläst Börsengang ab

  • Aktualisiert am

Der Sprachkursanbieter Babbel bläst seinen für Freitag geplanten Börsengang ab. Während der Lockdowns konnte die App viele Nutzer gewinnen. Bild: dpa

Vorerst wird Babbel kein neues Geld einsammeln. Der Sprachkursanbieter verschiebt seinen Börsengang - begründet wurde der Rückzieher mit „derzeit ungünstigen Marktbedingungen“.

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          Der Sprachkursanbieter Babbel hat seinen geplanten Börsengang nur wenige Tage vor dem Start abgesagt. Wegen der „derzeit ungünstigen Marktbedingungen“ werde der Börsengang verschoben, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Als erster Handelstag war ursprünglich Freitag, 24. September, vorgesehen. Babbel und seine Aktionäre strebten aber weiterhin mittelfristig eine Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse an, hieß es nun.

          Mit zehn Millionen Nutzern und einer Umsatzsteigerung auf 147 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie einer weiteren Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr 2021 steht der Anbieter von Sprachkursen für Erwachsene auf einer soliden Basis. Während der Lockdowns seit Beginn der Pandemie profitierte Babbel von der zusätzlichen Zeit, die Nutzer hatten, um eine Fremdsprache zu erlernen. Neben dem europäischen ist das Unternehmen seit 2015 auch In Amerika aktiv.

          In der vergangenen Woche hatte Babbel die Preisspanne für den Börsengang noch auf 24 bis 28 Euro je Aktie festgelegt. Dies entsprach einer Marktkapitalisierung von bis zu rund 1,3 Milliarden Euro. Der Vorstand rechnete damals mit einem Bruttoerlös in der Mitte der Spanne von rund 190 Millionen Euro. Das mit dem geplanten Börsengang erlöste Geld sollte in Innovation und Wachstum fließen.

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