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Reisekosten und Spesen : Wie Fintechs Abrechnungen digitalisieren wollen

  • -Aktualisiert am

Ein Geschäftsreisender wartet am Bahnsteig des Frankfurter Hauptbahnhofs auf seinen Zug. Bild: Felix Seuffert

Der Markt für das digitale Ausgabenmanagement boomt. Damit hat das Fintech Pleo seine Bewertung in fünf Monaten mehr als verdoppelt und ist nun das wertvollste dänische Finanz-Start-up. Und auch die Konkurrenz aus Übersee drängt es nach Europa.

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          Wer beruflich viel unterwegs ist, weiß, wie lästig es sein kann, Spesen oder Reisekosten abzurechnen. Mitarbeiter müssen nicht selten in Vorkasse treten, schnelle Umbuchungen sind nicht möglich, eigene Kreditkarten gibt es nicht. Ähnliches gilt für die Buchhaltung. Noch immer werden Geschäftsreisen von Reiseagenturen gebucht, Spesenabrechnungen händisch ausgefüllt. In diesen komplexen Markt drängen nun verstärkt Finanz-Start-ups, die den Prozess vereinfachen und automatisieren wollen.

          Der Markt für das sogenannte Ausgabenmanagement boomt. In Europa haben sich bereits mehrere Fintechs in Stellung gebracht wie Spendesk aus Frankreich, das in London ansässige Payhawk oder Pliant aus Deutschland. Im Juli wurde das Start-up Pleo, das Spesen digitalisiert und Firmenkarten anbietet, zum ersten Fintech Dänemarks mit einer Milliardenbewertung. Wie die F.A.Z. vorab erfahren hat, steigt diese nun mit einer Erhöhung der C-Series-Finanzierung auf 350 Millionen Euro noch einmal auf insgesamt 4,7 Milliarden Euro. Damit hat sich die Bewertung des dänischen Start-ups innerhalb von fünf Monaten mehr als verdoppelt. Angeführt wurde die Runde vom Neuinvestor Coatue Management. Neu an Bord ist auch Alkeon Capital Management neben Bestandsinvestoren wie Bain Capital Ventures und Thrive Capital.

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