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Finanzdienste gehen wieder : Technikprobleme bei den Sparda-Banken gelöst

  • Aktualisiert am

Bei den Sparda-Banken geht am Donnerstag nichts mehr. Bild: dpa

Kunden der Sparda-Banken mussten deutschlandweit tief durchatmen. Die Bank kämpfte mit einem technischen Totalausfall. Den Ausfall hatten Arbeiten am Firewall-System ausgelöst.

          Nach Angaben des Verbandes der Sparda-Banken führten Störungen der IT-Systeme zwischen 11.30 und etwa 17.50 Uhr zu „umfassenden Beeinträchtigungen bei den Dienstleistungen“ der Mitgliedsbanken. Unter anderem hätten das Onlinebanking und die Sparda-App nicht zur Verfügung gestanden. Barabhebungen und andere Geschäfte an den Automaten der Sparda-Gruppe seien nicht verfügbar gewesen. Der elektronische Zahlungsverkehr sei „erheblich eingeschränkt“ gewesen. Die telefonische Erreichbarkeit einiger Banken und Filialen sei nicht durchgängig gewährleistet und vereinzelt komplett unterbrochen gewesen.

          Auslöser war den Angaben zufolge eine technische Störung im zentralen Netzwerkbereich des IT-Dienstleisters. Hiervon betroffen gewesen sei die gesamte Netzwerkstruktur der Sparda-Banken. Hintergrund der Störung seien Arbeiten an den zentralen Firewall-Systemen gewesen. Diese Systeme würden benötigt, um Bankgeschäfte sicher vor fremden Zugriffen zu schützen. „Sowohl die Sicherheit der persönlichen Daten unserer Kunden als auch deren Vermögenswerte waren zu keiner Zeit gefährdet“, betonte der Verband.

          Die Sparda-Banken sind eine Gruppe von zwölf regionalen Genossenschaftsbanken, die in Deutschland nach Angaben des zuständigen Verbandes mit rund 6.000 Mitarbeitern in über 400 Filialen 3,6 Millionen Mitglieder betreuen. Kunden der Sparda-Banken können durch den Erwerb eines Genossenschaftsanteils Mitglied ihrer Bank werden.

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