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Amerikanische Notenbank : Spannung vor Zinsentscheidung: Geduld gefragt

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Hat großen Einfluss auf Wirtschaft und Finanzmärkte: die amerikanische Notenbank in Washington. Bild: Reuters

Die amerikanische Notenbank Fed verkündet am Mittwoch ihre Zinsentscheidung. Volkswirte in aller Welt sind gespannt, ob sie ihre Geldpolitik weiter lockern wird.

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          Der Offenmarkt-Ausschuss der amerikanischen Notenbank Federal Reserve wird an diesem Mittwoch abermals über eine Änderung der Leitzinsen entscheiden. Fast alle Experten gehen davon aus, dass die Notenbanker den Leitzins im Korridor zwischen 2,25 und 2,50 Prozent belassen werden.

          Mit Spannung warten Volkswirte in aller Welt auch auf Aussagen von Notenbankchef Jerome Powell zur Geldpolitik im laufenden Jahr. Powell hatte zuletzt das Wort „Geduld“ in den Mund genommen. Damit wurde eine Verlangsamung der Zinsanhebungen in Verbindung gebracht. Einige Volkswirte gehen davon aus, dass es 2019 überhaupt keine Zinsanhebung geben wird.

          Grund ist eine sich langsam eintrübende Konjunktur. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte prognostiziert, dass die durch Präsident Donald Trumps Steuerreform erzeugten kurzfristigen Effekte spätestens 2020 verpufft sein werden. Obwohl Powell und die Notenbank von der Politik unabhängig agieren, wird in der Änderung auch ein Einknicken der Fed gegenüber Präsident Donald Trump gesehen. Trump hatte Powell vorgeworfen, einen zu strikten Zinskurs zu fahren und damit die Konjunktur abzuwürgen.

          Die Fed hatte auch bereits angedeutet, dass sie den Abbau ihrer riesigen Bilanz im Volumen von 3,8 Billionen Dollar bald stoppen könnte. Derzeit verkauft die Fed im großen Stil – etwa 50 Milliarden Dollar pro Monat – Anleihen, die sie während der Finanzkrise zur Stabilisierung der Märkte aufgekauft hatte.

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