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Per Spac an die Börse : Börsenmäntel kommen auch in Europa in Mode

  • -Aktualisiert am

Banken-Skyline in Frankfurt: Der Phantasie der Finanzmärkte sind keine Grenzen gesetzt. Bild: Lachner, Maximilian

Investoren geben Geld, ohne zu wissen, in welches Unternehmen es fließen wird. Dieses Wall-Street-Modell breitet sich international aus. Die Deutsche Bank erwartet hier für dieses Jahr so viele neue Spacs wie noch nie.

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          Die Deutsche Bank erwartet ein Rekordjahr für neue Börsenmäntel in Europa, jedenfalls bei konstanten Marktbedingungen. Es geht um die sogenannten Spacs (Special purpose acquisition companies), die per Börsengang (Initial Public Offering, IPO) an den Markt kommen. „Wenn das Marktumfeld so bleibt wie jetzt, werden wir in Europa mehr Spac-IPOs sehen als in jedem der vergangenen zehn Jahre“, sagt Patrick Frowein, Ko-Leiter des Investmentbankings der Deutschen Bank in Europa, Nahost und Afrika, im Gespräch mit der F.A.Z.

          Den bisherigen Höchstwert hatte der Markt nach Daten der Deutschen Bank und des Statistikdienstleisters Dealogic im Jahr 2017 erreicht, als in Europa neun Spac-Börsengänge mit einem Gesamtwert von 1,6 Milliarden Euro zu verzeichnen waren. An zweiter Stelle kommt das Folgejahr 2018 mit sieben Notierungen und 1,2 Milliarden Euro, während es im vergangenen Jahr ganze zwei neue Spacs gab – im krassen Gegensatz zum florierenden Geschäft in den Vereinigten Staaten, wo die Börse 2020 weit mehr als zweihundert Spacs neu aufnahm.

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