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Der Steuertipp : Solaranlagen versteuern

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So brauchen Sie für Solaranlagen keine jährliche Gewinnermittlung.

          1 Min.

          Kaum ein Neubau kommt ohne eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk aus, viele Bestandsimmobilien werden nachgerüstet. Steuerlich liegt in der Regel ein relevanter Gewerbebetrieb mit entsprechender Gewinnerzielungsabsicht vor – auch dann, wenn die Anlage zur eigenen, privat genutzten Stromgewinnung unterhalten wird. Betreiber müssen jährlich eine Gewinnermittlung erstellen, die in die jährliche Einkommensteuerklärung einfließt.

          Die Finanzverwaltung hat nun eine Vereinfachung eingeführt. Auf schriftlichen Antrag hin geht sie bei bestimmten Anlagen von einer fehlenden Gewinnerzielungsabsicht aus. Es liegt einkommensteuerlich eine „unbeachtliche Liebhaberei“ vor. Umsatzsteuerliche Pflichten bleiben davon unberührt. Die Vereinfachung kann für Anlagen in Anspruch genommen werden, die nach dem 31. Dezember 2003 oder aber vor dem 1. Januar 2004 – und zusätzlicher 20-jähriger Betriebsdauer – in Betrieb genommen wurden und die eine Leistungsgrenze von bis zu 10 Kilowatt/Kilowatt-Peak beziehungsweise bei Blockheizkraftwerken eine elek­trische Gesamtleistung von bis zu 2,5 Kilowatt gesamt nicht überschreiten.

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