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Wintertourismus : Wetterderivate für Skiorte ohne Schnee

Wetterderivaten gegen grüne Wiesen: Wirtschaftszweige, die am Wintersport hängen, könnten sich so absichern. Bild: dpa

Kein Schnee, keine Touristen. Wie können sich Hotels, Skihütten und Liftbetreiber absichern, falls die Saison schlecht ausfällt?

          2 Min.

          Was machen eigentlich Skiorte, die sehr auf Schnee angewiesen sind, wenn es tendenziell immer wärmer wird und sich ihr Kerngeschäft zu einer etwas unsicheren Angelegenheit entwickelt? Die Cass Business School aus London hat sich in einer Studie jetzt mit einer Möglichkeit beschäftigt, die auf Anhieb vielleicht ein wenig ungewöhnlich klingt: Sie analysiert, ob und wie sich Skiorte, Hotels, Liftbetreiber und all die anderen am Wintersport hängenden Wirtschaftszweige einer Skiregion sinnvollerweise mit Wetterderivaten gegen unzureichende Schneehöhen absichern können.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Klimawandel mache die Schneesituation in vielen Wintersportorten unsicherer, stellt die Studie fest. Zugleich gebe es viele Regionen, in denen die gesamte Wirtschaft doch sehr stark vom Skifahren abhänge. In Österreich und der Schweiz hingen Schätzungen zufolge je nach Region bis zu 49 Prozent der jährlichen Übernachtungen am Wintersport.

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