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Lukrativ für Kriminelle : So funktioniert die Abzocke am Immobilienmarkt

Schöne Häuser und Wohnungen haben auch Kriminelle immer mehr im Visier. Bild: dpa

Potentielle Käufer von Immobilien und Mieter sollten wachsam sein. Die Gauner sind dreist und findig – denn ihre Tricks lohnen sich.

          3 Min.

          Nur weniges kann einen Normalbürger wohl so schnell so teuer zu stehen kommen wie ein Betrug rund um das Thema Immobilien. Ein solch lukratives Feld lockt viele Kriminelle an. Interessenten sollten daher auf der Suche nach dem Traumhaus oder einer Wohnung stets sehr wachsam sein – unabhängig davon, ob sie kaufen oder mieten wollen. Vor allem das Internet bietet ungeahnte Möglichkeiten für Betrügereien jeglicher Art und ist zugleich für viele Suchende die erste Anlaufstelle. Dabei gibt es einige typische Fallstricke, die zu kennen sich lohnt, um seriöse Angebote von den unseriösen zu unterscheiden und sich so vor Täuschung und Betrug zu schützen.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Auf Immobilienportalen besonders beliebt ist der „Vorkassenbetrug“. Dabei würden oft Häuser und Wohnungen inseriert, die gar nicht existierten, sagt Matthias Klauser vom Immobiliendienstleister McMakler. Vorsicht sei unter anderem besonders dann geboten, wenn der Eigentümer oder Vermieter eine Besichtigung ablehne, weil er vielleicht im Ausland lebe. Wolle dieser stattdessen eine Kaution für den Wohnungsschlüssel, sollte man auf keinen Fall zahlen. Meist verlangten die angeblichen Vermieter, das Geld über einen Dienstleister ins Ausland zu transferieren, da es so nicht nachverfolgt werden könne. Sein Rat lautet: Keine Überweisung ohne Besichtigung.

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