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Nach der BaFin-Entscheidung : So bekommen Sparer viel Geld von der Sparkasse

Frankfurter Sparkasse reagiert auf das Thema „Zinsnachzahlungen“ zurückhaltend: „Wir gehen davon aus, dass wir betroffen sind und prüfen derzeit das weitere Vorgehen.“ Bild: Kerstin Papon

Verbraucherschützer erklären, wie Bankkunden im großen Zinsstreit jetzt ihre Ansprüche geltend machen. Und woran man merkt, ob das Thema einen betrifft.

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          Deutschlands Sparer können jetzt leichter Geld von der Sparkasse oder der Volksbank nachfordern. Das berichten Verbraucherschützer nach der Entscheidung der Bankenaufsicht BaFin, eine sogenannte Allgemeinverfügung  im Zusammenhang mit sogenannten Prämiensparverträgen zu erlassen. Die Aufsicht hat die Institute dazu verpflichtet, ihre Prämiensparkunden über unwirksame Zinsanpassungsklauseln zu informieren – und ihnen gegebenenfalls sogar gleich ein Angebot zur Neuberechnung der Zinsen  zu machen. Das ist eine Zäsur im Ringen der Verbraucherzentralen mit der Kreditwirtschaft um langlaufenden Sparverträge.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Verbraucherschützer argumentieren seit langem, dass viele alte langlaufende Sparverträge  unwirksame Zinsanpassungsklauseln enthalten und dass die Sparer deshalb Geld von den Instituten nachfordern können. Insgesamt soll es um Millionen Euro gehen; in jedem Einzelfall um knapp  4000 Euro, in manchen Fällen aber  auch mal um 11.000 Euro.

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