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Nachhaltige Geldanlage : So bekommen Sie die Treibhausgase aus Ihrem Depot

Bild: F.A.Z. - Foto Wolfgang Eilmes

Wer mit seinem Geld das Klima schützen will, kann mehr tun, als einfach nur in einen ESG-Fonds zu investieren. Ein erster ETF verspicht nun null Kohlendioxid-Emissionen.

          3 Min.

          Anleger, die mit ihrem Geld das Klima schützen wollen, finden längst eine riesige Bandbreite von Finanzprodukten, die genau das versprechen. Vor allem im Markt der passiven Indexfonds (ETF), die schlicht einen Wertpapierindex nachbilden, kommen, gefühlt täglich, neue Angebote hinzu. Nach den schon sehr beliebten ESG-Varianten, die in der Regel vor allem die größten Umweltverschmutzer aus bekannten Indizes rauswerfen und besonders nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bevorzugen, kamen zuletzt immer mehr Fonds unter dem Schlagwort Paris-aligned auf den Markt. Sie gewichten die Unternehmen stärker, deren Geschäft von dem Pariser Klimaschutzabkommen und vom Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Weltwirtschaft profitiert.

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nachhaltigkeit ist das Verkaufsargument Nummer eins in der Fondsbranche geworden. Das liegt auch daran, dass die Anlagegesellschaften inzwischen darauf verweisen können, dass die nachhaltig geführten Unternehmen nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern wegen großer staatlicher Klima-Investitionsprogramme und restriktiver Gesetze gegen die Luftverschmutzung in der ganzen Welt auch die besseren Renditen versprechen. Das macht die nachhaltige Geldanlage eben nicht nur für erklärte Umweltfreunde, sondern für alle Anleger und Investoren interessant. Nach Angaben der französischen Fondsgesellschaft Amundi sind im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte aller ETF-Investitionen in nachhaltige Produkte geflossen.

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