https://www.faz.net/-gv6-acup8

Shopping im Ausland : Wo der Urlaub am günstigsten ist

Zurück im Glück: Urlauber in einem Strandbad auf Sizilien Bild: Picture-Alliance

Die Menschen trauen sich wieder, zu verreisen. Der Bankenverband hat daher die Kaufkraft für Urlauber analysiert: Teuer sind die Ferien etwa in der Schweiz und billig in der Türkei.

          1 Min.

          Mit dem Wegfallen vieler Corona-Beschränkungen wird die Auswahl möglicher Urlaubsziele wieder etwas größer. Vor allem im europäischen Ausland stehen viele Länder den Touristen wieder ohne größeres Einschränkungen offen. Da könnte für manche Urlaubswillige ein anderes Kriterium wieder nach vorne rücken: Wo ist der Urlaub besonders günstig?

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dass man von einem Euro in Osteuropa mehr kaufen kann als zum Beispiel in Skandinavien, dürfte bekannt sein. Der Bundesverband deutscher Banken hat nun noch einmal genau durchgerechnet, wo man wie viel bekommt. Ergebnis: Besonders günstig kommt der Urlaub in der Türkei. Nach dem kräftigen Wertverlust der Lira in den vergangenen Monaten können Touristen zwischen Schwarzmeer- und Mittelmeerküste mit einem Euro Dinge kaufen, die in Deutschland 1,65 Euro kosten würden. In Ungarn (1,41 Euro) ließen sich im Vergleich mehr als 40 Prozent sparen, in Tschechien immerhin noch fast 30 Prozent (1,29).

          Teures Dänemark, billigeres Polen

          Wen es an die nördlichen Küsten zieht, der kann in Polen am meisten Geld sparen. Dort bekommt man für einen Euro Waren im Wert von 1,45 Euro. Weiter entlang der Ostseeküste im Baltikum wird es schon etwas teurer, etwa in Litauen (1,35 Euro), Lettland (1,28 Euro) oder in Estland (1,22 Euro). Sehr viel teurer wird dagegen der Nord- oder Ostseeurlaub in Dänemark: Dort ist der Euro den Angaben zufolge nur 70 Cent wert.

          Auch beim Urlaub in den Alpen gibt es erheblich Unterschiede. Während das Preisniveau in Österreich, Italien und übrigens auch in Frankreich auf einem ähnlichen Niveau liegt wie in Deutschland, müssen Touristen in der Schweiz besonders tief in die Tasche greifen. Mit einem Euro lassen sich bei den Eidgenossen gerade einmal Waren im Wert von 50 Cent kaufen – das tägliche Leben kostet also mal eben doppelt so viel wie daheim. Das muss der Blick aufs Matterhorn oder den Vierwaldstättersee erst einmal ausgleichen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Am 17. Juli in Erftstadt: Armin Laschet ist lachend zu sehen, während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Pressestatement gibt.

          Laschet und die Flut : Das Lachen des Landesvaters

          Als das Wasser kam, wollte der Kanzlerkandidat der Union helfen, zuhören – und vielleicht auch Wahlkampf treiben. Dann wuchs der Druck und alles kam anders.
          Liebe Bürger*innen: Das Wahlprogramm der Grünen benutzt konsequent Genderformen mit Genderstern.

          Gendern im Wahlprogramm : Zwangsbeglückung der Sprachgemeinschaft

          Aus den Bürgern werden die Bürger*innen: Das Wahlprogramm der Grünen benutzt konsequent Genderformen mit Genderstern – dabei lehnt die Mehrheit der Deutschen das „Gendern“ ab. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.