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Deutsche Bank Hauptversammlung : Sewing verliert bei Aktionären leicht an Popularität

  • Aktualisiert am

Vorstandschef Christian Sewing wurde auf der Hauptversammlung mit weniger Stimmen entlastet. Das mag auch am Aktienkurs der Bank liegen.

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          arp. Frankfurt ⋅ Die Aktionäre haben Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing erwartungsgemäß entlastet. Der Gegenantrag eines einzelnen Aktionärs, Sewing das Vertrauen zu entziehen, wurde klar abgelehnt. Allerdings büßte Sewing etwas an Popularität ein. Die Entlastung des 52-Jährigen, der seit 2018 an der Spitze der Bank steht, fiel auf dem diesjährigen Aktionärstreffen mit 96,10 Prozent des anwesenden Kapitals etwas geringer aus als noch ein Jahr zuvor, in dem Sewing 97,95 Prozent erlangte – auf der Hauptversammlung 2020 waren es sogar 98,86 Prozent.

          Dabei kann sich Sewing für das Geschäftsjahr 2021 einiges auf die Fahnen schreiben: So betrug der Gewinn nach Steuern und Minderheiten 1,94 Milliarden Euro und nicht nur magere 113 Millionen Euro wie noch 2020. Der von Sewing angestoßene Restrukturierungskurs trägt Früchte, der Start ins laufende Jahr war noch fulminanter, und auch die Aktionäre profitierten: Je Anteilsschein werden 0,20 Euro ausgeschüttet – erstmals seit drei Jahren. So fließen 400 Millionen Euro zurück in die Geldbeutel der Aktionäre. Zudem wurde ein 300 Millionen Euro schweres Aktienrückkaufprogramm bereits abgeschlossen.

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