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Serie : Hedgefonds - eher Handwerk als Kunst

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Hedge Fonds - immer öfter wird darüber berichtet. Nicht immer realistisch. FAZ.NET wirft einmal einen Blick auf die Stategien.

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          Mythos Hedge Fonds. Immer öfter erscheinen sie in der Presse. Für die einen sind sie der „Ausbund des Bösen“ schlechthin und für alle sonst unerklärlichen Kursverluste verantwortlich. Für die anderen sind sie wahre „Performancekünstler“, die selbst in fallenden Märkten beachtliche Kursgewinne erzielen können sollen.

          Selbst große Krisen haben sie schon ausgelöst. Bei den Liquiditätsproblemen des Long Term Capital Management- oder LTCM-Fonds musste sogar die amerikanische Notenbank moderierend eingreifen, um starke Verwerfungen an den Finanzmärkten zu vermeiden. Als „Sündenböcke“ waren selbst prominente Nobelpreisträger beteiligt.

          Unvergessen sind auch die großen Währungsspekulationen des George Soros. Er soll unter anderem mit dafür verantwortlich sein, dass das britische Pfund vor Jahren aus dem europäischen Währungsverbund kippte. Unter anderem deswegen sind die Briten heute nicht Bestandteil des Euro-Währungsraums. Oder die starken Schimpfworte, mit denen ihn damals Malaysias Ministerpräsidenten Mahthir Bin Mohamad bedachte. Denn der machte Soros für die starke Abwertung des Ringgit verantwortlich, obwohl die Bank Negara, also Malaysia's Zentralbank, damals extrem mitspekulierte.

          Aber das sind nur die Extreme. Dabei verfolgen Hedge Fonds recht unterschiedliche Strategien, manchmal sogar auf bewährte „handwerkliche“ Art. Sie lassen sich selten über einen Kamm scheren. In einer Serie wirft FAZ.NET einen Blick auf die Szene.

          Im ersten Teil unter der Headline „Hedge Fonds: alles andere als homogen“ wird versucht, den Bereich grob zu klassifizieren. Danach werden verschiedene Anlagestrategien an konkreten Beispielen erläutert. Unter der Überschrift Arbitrage ist kaum vom Markt abhängig beispielsweise die so genannte „Relative -Value-Strategie“. Aufgelockert von einem Interview mit einem Hedge Fonds Manager, Omar Kodmani von der Permal Group („Macro-Fonds werden weiter gut abschneiden“ ), zeigen zwei weitere Beiträge Beispiele für ereignisorientierte - Link: Von Ereignissen profitieren - und so genannte opportunistische Strategien - Link: Mit "Opportunismus" zur Überrendite.

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