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SEPA-Lastschrift agelehnt : Ärger mit der ausländischen IBAN – was tun?

Diskriminierung: Die deutsche IBAN-Kennung ist vorgegeben. Bild: dpa

Einige Unternehmen nehmen Lastschriften trotz des einheitlichen europäischen SEPA-Verfahrens nicht von Konten außerhalb Deutschlands an. Eine Fintech-Initiative will dagegen vorgehen und sammelt Beschwerden.

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          Im März hatte der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold einen Brief an die EU-Kommission geschickt, in dem er das Vergütungssystem der akkreditierten parlamentarischen Assistenten kritisierte. Das Pikante: Die Administration des EU-Parlaments hatte sich geweigert, deren Gehälter zu zahlen, sofern sie kein belgisches Bankkonto und eine belgische IBAN vorweisen können. Aus der Sicht des Abgeordneten sei dies ein klarer Bruch mit Artikel 9 der SEPA-Regulierung. Es sei „besonders peinlich“, dass eine wichtige europäische Institution EU-Recht ignoriere, schrieb er.

          Antonia Mannweiler
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Seit dem Jahr 2016 müssen Händler oder auch Arbeitgeber die IBANs – also die Kontonummern aller Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums – akzeptieren. In der Praxis wird gegen die Regel jedoch immer wieder verstoßen. Dabei wird von der sogenannten IBAN-Diskriminierung gesprochen. Diese liegt etwa dann vor, wenn ein deutsches Unternehmen das Lastschriftverfahren für die Zahlung mit einer ausländischen IBAN nicht akzeptiert. Dabei langt es manchmal schon, wenn die zwei Buchstaben DE für die deutsche Länderkennzahl beim Bezahlvorgang fest voreingestellt sind.

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