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Schwedisches Fintech : Klarna entlässt 700 Mitarbeiter

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Das Unternehmen aus Stockholm wird jede zehnte Stelle im Unternehmen streichen. Die steigende Inflation und der Ukrainekrieg wurden als Gründe genannt.

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          Frankfurt ⋅ Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat mit Verweis auf den Ukrainekrieg und die steigende Inflation angekündigt, jede zehnte Stelle im Unternehmen zu streichen, insgesamt 700 Mitarbeiter. Auch die volatilen Aktienmärkte und die Aussicht auf eine „wahrscheinliche Rezession“ hätten zu der Entscheidung beigetragen. Betroffen sind nach Aussagen des Klarna-Chefs Sebastian Siemiatkowski alle Bereiche des Unternehmens. Laut der schwedischen Wirtschaftszeitung „Di“ wurde dies den Mitarbeitern in einer aufgezeichneten Nachricht am Montagnachmittag mitgeteilt. Den Rest der Woche sollen die Mitarbeiter demnach aus dem Homeoffice arbeiten. Der Ratenkreditanbieter ist in den vergangenen Jahren zu einem Schwergewicht in der Fintech-Branche herangewachsen und das derzeit wertvollste Start-up Europas mit einer Bewertung von knapp 46 Milliarden Dollar. Zu den Investoren gehören Softbank oder Sequoia. Laut dem „Wall Street Journal“ soll das Unternehmen aber aktuell Probleme mit einer neuerlichen Finanzierungsrunde haben. Die neuen Geldgeber sollen demnach einen Bewertungsabschlag verlangen. Das könnte darauf deuten, dass bei einem möglichen Börsengang eine niedrigere Bewertung erwartet wird.

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