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Der Steuertipp : Die Nießbrauch-Falle

  • -Aktualisiert am

Bei Immobiliengeschenken heißt es: Steuerfragen umfassend prüfen. Bild: obs

Der Nießbrauch wird bei Immobilienschenkungen gern gewählt, um das Nutzungsrecht zu behalten. Dabei sollte man nie die Einkommensteuer übersehen.

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          Immobilien werden häufig schon vor dem Tod auf die Kinder übertragen. Manchmal will der Schenker weiter an Erträgen partizipieren, etwa mit Mieteinnahmen für den Ruhestand, oder er will die Immobilie weiter selbst oder durch Angehörige bewohnen.

          Dann kann ein Nießbrauchsvorbehalt vereinbart werden. Dabei verbleibt die Nutzungsmöglichkeit der Immobilie weiter beim Schenker, während der Beschenkte das (zivilrechtliche) Eigentum an der Immobilie erlangt. Der Schenker überträgt das Eigentum, steht aber nicht mit leeren Händen da.

          Sowohl die Erbschaft als auch die Schenkung einer Immobilie unterliegt der Erbschaft- oder Schenkungsteuer. Ist die Immobilie jedoch mit einem Nießbrauchsrecht belastet, darf der Wert des Nießbrauchs abgezogen werden. Die Steuer reduziert sich damit. Faustregel: Je jünger der Übertragende, desto höher ist der Wert des dann länger bestehenden Nießbrauchs. Wichtig: Der spätere Wegfall des Nießbrauchs im Fall des Todes des Schenkers führt nicht zu einer Steuerbelastung.

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