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In erster Hälfte 2019 : Russland rechnet mit stabilen Ölpreisen

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Russlands Energieminister Alexander Nowak hält zunächst keine Absprachen mit Saudi-Arabien für nötig. Bild: dpa

Wird das Öl noch billiger? Der russische Energieminister glaubt nicht daran – und nennt mehrere Gründe.

          Der russische Energieminister Alexander Nowak geht davon aus, dass sich die Ölpreise in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres stabilisieren. „Ich glaube, dass in der ersten Hälfte dank der gemeinsamen Anstrengungen, die Opec-Staaten und Nicht-Opec-Staaten im Dezember vereinbart habe, die Situation stabiler und ausgewogener wird“, sagte der Minister an diesem Dienstag im Sender Rossiya-24 TV.

          Die 15 Opec-Staaten sowie weitere wichtige Nicht-Opec-Länder unter Führung von Russland hatten sich Anfang Dezember darauf verständigt, im kommenden Jahr die Ölförderung um zusammen 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu drosseln. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte nach Angaben eines Sprechers, er sehe keine unmittelbare Notwendigkeit, Kontakt mit Saudi Arabien wegen der fallenden Ölpreise aufzunehmen.

          Die Ölpreise sind auf den tiefsten Stand sei dem dritten Quartal 2017 gefallen. Nowak erklärte, es gebe keine Pläne für ein außerplanmäßiges Treffen mit Opec-Vertretern. Der Fall der Ölpreise liege an Faktoren wie der Rückgang der Nachfrage in der Winterpause, das Abschwächen der Weltwirtschaft zu Jahresende und dem Nachgeben der Aktienmärkte.

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