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Commerzbank gegen Big-Tech : „Ein Cloud-Wechsel muss möglich sein“

Marcus Chromik Bild: ddp/INTERTOPICS/STAR-MEDIA

Marcus Chromik hat ein Bündnis gegen die Softwaregiganten Amazon, Microsoft und Google geformt. Im Interview erzählt der Risikovorstand der Commerzbank, warum die Tech-Riesen die Banken nicht vollständig verdrängen werden und wann er mit einer europäischen Cloud rechnet.

          5 Min.

          Herr Chromik, warum ist es für Banken so attraktiv, Rechenkapazitäten und Daten in die Cloud zu verlagern und auch mehr und mehr IT-Anwendungen Cloud-basiert zu nutzen?

          Hanno Mußler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Cloud-Computing hat für uns den Vorteil, dass wir ein Rechenzentrum mit anderen Unternehmen teilen. In Zeiten eigener Hochlast ist immer ausreichend Kapazität vorhanden. Bei geringer Auslastung zahlen wir weniger, denn wir mieten nach Nutzungsgrad (pay-per-use). Damit läuft unsere IT schneller und effizienter. Und unsere Kunden profitieren von besseren Anwendungen. Ganz grundsätzlich nutzen wir Cloud-Dienste insbesondere dann, wenn wir für komplexe Künstliche-Intelligenz-Modelle eine große Menge Daten verarbeiten müssen und wenn nicht feststeht, von wie vielen Kunden oder Nutzern die konkrete Anwendung angefragt wird.

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