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Finanzierungsrunde : Rejuveron will das Altern bremsen

Krankheiten wie Alzheimer treten oft erst im Alter auf. Bild: dpa

Das Schweizer Biotechunternehmen hat sich nichts weniger vorgenommen, als mit Hilfe von Arzneimitteln das Altern zu verlangsamen oder gar rückgängig zu machen. Dafür hat es nun Geld von prominenten Investoren eingesammelt.

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          Das Schweizer Biotechunternehmen Rejuveron hat in einer Finanzierungsrunde 22,5 Millionen Franken von Investoren eingesammelt, wie die F.A.Z. vorab erfuhr. Das erst im Juli 2019 gegründete Unternehmen aus Zürich hat sich darauf spezialisiert, Arzneimittel zu entwickeln, die den Alterungsprozess verlangsamen oder gar rückgängig machen sollen, heißt es seitens Rejuveron.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Gründer sind neben Vorstandschef Matthias Steger, Medizinal-Chemiker und zuvor Leiter der Forschungs- und Technologie-Partnerschaften des Schweizer Pharmakonzerns Roche, der Wagniskapitalgeber Christian Angermayer. Der engagiert sich unter anderem über seinen in Malta ansässigen Investmentfonds Apeiron auch in anderen Biotechunternehmen oder auch anderen Bereichen wie Fintech-Projekten.

          Rejuveron nimmt sich nach eigenen Angaben Problemen an, die erst während des Alterns auftreten, darunter beispielsweise eine Inaktivität der Stammzellen oder auch eine fehlende Sensitivität der Zellen für verschiedene Nährstoffe. Eines der Projekte forscht beispielsweise daran, inaktive Stammzellen zu reaktivieren. Derzeit gehe es darum, Medikamente hervorzubringen, die „altersbedingte Krankheiten heilen oder abmildern können“, sagte Vorstandschef Steger.

          Prominente Investoren beteiligen sich

          Damit konnte man offenbar überzeugen: Neben Mitgründer Angermayer haben sich unternehmensnahen Kreisen zufolge auch die norwegische Biotech-Holding P53, der Schweizer Investor Daniel Gutenberg oder auch der österreichische Unternehmer Klemens Hallmann über sein Family Office beteiligt.

          Die Idee, das gesunde Leben zu verlängern, ist nicht ganz neu. Beispielsweise entwickelt das Schweizer Unternehmen Metriopharm unter anderem ein entzündungshemmendes Medikament, das langfristig als eine Art Grundprophylaxe gegen altersbedingte chronische Entzündungskrankheiten wie Arthrose dienen könnte.

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