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Schweizer Franken : Rätselraten nach dem „Mini-Crash“

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Auch der Hort der Stabilität kann mal kurz wackeln. Bild: dpa

Wehe, wenn keiner da ist: Ein Mangel an Liquidität gilt derzeit als Ursache für einen kurzzeitigen „Glitch“ des Schweizer Franken in der Nacht zum Montag.

          Eine kurze abrupte Abwertung des Franken zum Dollar hat am Montag für Rätselraten an den Devisenmärkten gesorgt. In der Nacht von Sonntag auf Montag gab die Schweizer Währung im asiatischen Handel vorübergehend um 1 Prozent nach, was für Devisen ungewöhnlich viel ist.

          Etwa eine halbe Stunde später stabilisierte sich der Kurs wieder auf dem Niveau von einem Franken je Dollar. Experten erklärten den Ausschlag mit einem Feiertag in Japan und der dadurch geringen Liquidität, die den „Mini-Crash“ ermöglicht haben könnte.

          „Nachdem es während des Frühhandels in Asien keine materiellen Nachrichten gab, scheint die Bewegung eine Folge einiger großer Aufträge zu sein, die bei sehr dünner Liquidität ausgeführt wurden“, sagte Marios Hadjikyriacos, Analyst beim Broker XM. Die Schweizer Notenbank wollte sich dazu nicht äußern.

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