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Quantitative Hedgefonds : Ein Geschäft voller Geheimnisse

Der Händlersaal der New Yorker Börse im März: Haben sich quantitative Hedgefonds in der Krise besser geschlagen? Bild: AFP

Die Strategien der sogenannten „Quants“ gelten als Black Box. Ihr Handel läuft gesteuert von Algorithmen. Worin begründet sich ihr Erfolg?

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Im Jahr 1990 lernt ein 24-jähriger Princeton-Absolvent, der zuvor in einer Bank und einem Start-up gearbeitet hatte, David Elliot Shaw kennen. Shaw, der zehn Jahre vorher an der Eliteuniversität Stanford in Informatik promoviert hatte, gründete zwei Jahre vor dem Zusammentreffen seinen

          Hedgefonds D.E. Shaw – über einer kommunistischen Buchhandlung. Er stellt den jungen Mann ein. Mit einem damals noch recht überschaubaren Team beginnt Shaw den Handel an den Finanzmärkten zu revolutionieren. Nicht mehr Menschen wählten die Titel aus, die in die Portfolios kamen. Die Auswahl betätigten nun computergestützte Algorithmen. Beide Männer sollten zu den Pionieren in ihren Gebieten gehören. Während Shaw den Beginn des Computerhandels an den Börsen miteinleitete, revolutionierte der andere Jahre später den Handel – mit dem Internet. Jeff Bezos, der Gründer des Online-Giganten Amazon, hieß der frühere Mitarbeiter von Shaw.

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