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In der Corona-Krise : Private Equity verschiebt Verkäufe

Eine Private-Equity-Transaktion, die nach F.A.Z.-Informationen eingeleitet und inzwischen verschoben worden sind: der Hemdenhersteller Eterna. Bild: Eterna

Finanzinvestoren haben viele Auktionen aufgesetzt – und legen sie jetzt reihenweise auf Eis. Die Corona-Krise zwingt zur Pause. Ein Blick auf drei Transaktionen.

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          Beteiligungsgesellschaften legen wegen der Corona-Krise reihenweise Unternehmensverkäufe auf Eis. Zwei Beispiele für Transaktionen, die nach F.A.Z.-Informationen eingeleitet und inzwischen verschoben worden sind: der Hemdenhersteller Eterna und der Betonmaschinenbauer Top-Werk mit der Hess-Gruppe. Ganz gescheitert ist der Versuch, den Autozulieferer Flabeg zu verkaufen – der meldete am Dienstag Insolvenz an.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In den meisten Branchen stellt die Pandemie das Geschäft der Unternehmen derart auf den Kopf, dass künftige Gewinne kaum einzuschätzen sind. Damit lässt sich der angemessene Kaufpreis schwer ermitteln. Das Private-Equity-Haus Quadriga hatte wie berichtet die Investmentbank Lincoln mandatiert, den Markt für seinen Hemdenhersteller Eterna auszuloten. Informationsmaterialien zu dem Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz waren schon verschickt, wie damals aus der Branche verlautete.

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