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Delisting im Trend : Privatanleger sind gegen Börsenrückzüge machtlos

  • -Aktualisiert am

Das Medienunternehmen Axel Springer will weg von der Börse Bild: dpa

Finanzprofis oder Strategen können Kleinaktionäre leicht aus Unternehmen herausdrängen, wie die Fälle von Axel Springer oder Comdirect zeigen. Manchmal können Anleger allerdings noch bis zum Schluss pokern.

          3 Min.

          Wenn Großinvestoren börsennotierte Unternehmen übernehmen oder gleich ganz von der Börse verschwinden lassen wollen, ändern sich die Spielregeln für Privatanleger gravierend. Aktuell im Rampenlicht stehen das Medienunternehmen Axel Springer, die Direktbank Comdirect und der Lichtkonzern Osram.

          Mark Fehr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Bei allen Unterschieden liegt die Gemeinsamkeit dieser Fälle darin, dass die Aktien der Privatanleger zum Spielball der Interessen von Großaktionären geworden sind. Bei Axel Springer ist es der New Yorker Finanzinvestor KKR, der am vergangenen Donnerstag den Rückzug des Unternehmens von der Börse ankündigte und den verbliebenen Kleinaktionären 63 Euro je Anteilsschein als Abfindung anbietet.

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