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Preissprung im Juli : Sind inflationsgeschützte Anleihen attraktiv?

„Preissprung“: Die Verbraucherpreise in Deutschland haben im Juli deutlich zugelegt. Bild: dpa

Die Inflation hat im Juli deutlich zugelegt. Anleger haben unterschiedliche Möglichkeiten, sich abzusichern. Eine sind inflationsgeschützte Anleihen. Aber auch die haben leider Haken.

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          Die Inflationsrate in Deutschland dürfte im Juli deutlich gestiegen sein: Das Statistische Bundesamt will am Donnerstag eine erste Schnellschätzung veröffentlichen – Ökonomen rechnen mit einem regelrechten „Preissprung“ wie zum Jahresbeginn. Im weiteren Jahresverlauf dürften die monatlichen Inflationsraten in Deutschland dann bis auf 4 Prozent, zum Teil wird auch gesagt, bis auf 5 Prozent steigen, bevor im nächsten Jahr zumindest von den Notenbanken wieder niedrigere Inflationsraten erwartet werden.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Unter den unterschiedlichen Möglichkeiten, sich als Anleger gegen Inflation zu schützen, dürften deshalb auch inflationsindexierte Anleihen wieder stärker in den Blick geraten. Nach ihrer englischen Bezeichnung „inflation linked bonds“ werden sie auch „Linker“ genannt. Aber wie attraktiv sind diese Papiere im Moment? Können sie vor unerwarteten Ausschlägen der Inflation nach oben schützen? Oder haben die Inflationserwartungen am Markt sie schon so verteuert, dass Anleger, die jetzt dort einsteigen wollen, zu spät kommen?

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