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In Finanzierungsrunde : Fintech Penta sichert sich frisches Geld

Marko Wenthin, Chef des Fintechs Penta. Bild: ALFA

Das Finanz-Start-up, das sich auf Geschäftskonten für Selbständige spezialisiert hat, sichert sich 4 Millionen Euro von Investoren. Ein kleiner Lichtblick für das Unternehmen. Für das laufende Jahr hatte man sich düstere Szenarien ausgemalt.

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          Es ist nicht unbedingt viel Geld, das das Fintech Penta erhält: Vier Millionen Euro sammelt das Unternehmen, das sich auf Geschäftskonten für Selbständige spezialisiert hat, von Investoren ein. Damit beendet das Unternehmen eine im März vorangegangene Finanzierungsrunde von 18,5 Millionen Euro. Neue Investoren sind unter anderem ABN Amro Ventures, RTP Global und der Beteiligungsfonds der Volksbanken.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Ein kleiner Lichtblick ist es doch. „Mitte März haben wir gemerkt: Jetzt sind alle Taschen zu“, sagt Geschäftsführer Marko Wenthin. Man habe sich für das laufende Jahr düstere Szenarien ausgemalt, etwa dass man dieses Jahr „keinen weiteren Penny erhalte“, so Wenthin. Dabei habe sich gezeigt, welche Geschäftsmodelle auch in Krisenzeiten erfolgreich sind. Einige Start-ups in der Reisebranche hätten es im vergangenen Jahr zu riesigen Bewertungen geschafft, nun seien deren Umsätze fast auf null gefallen.

          Es habe sich für Penta auch ausgezahlt, nicht mit Wirecard zusammengearbeitet zu haben, sagt Wenthin, der auch Gründer der White-Label-Bank Solarisbank ist. Wie die Wirecard-Bank agiert diese als eine Art Bank für Fintechs, die keine eigene Banklizenz besitzen. Die Solarisbank konnte Wenthin schließlich ganz gut einschätzen. Aus diesem Grund habe man Wirecard als Partner nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Auch sei Wirecard kein günstiger Partner gewesen. Ende Juni erst hat die Solarisbank von Investoren 60 Millionen Euro eingesammelt.

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