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Tan, Fingerabdruck, Passwort : Wie Sie Ihre Kreditkarte fit fürs Internet machen

Rabattschlacht: Für Interneteinkäufe gelten seit 1. Januar kompliziertere Bezahlregeln. Bild: dpa

Online zu zahlen ist sicherer geworden, aber viel komplizierter. Nicht nur Nutzer verzweifeln, auch die Finanzaufsicht ist wütend auf Banken. Welche Regeln sind seit 1. Januar zu beachten?

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          Neulich beim Online-Shopping: Ein Markenprodukt fürs Handgelenk lockt, Preis und Qualität passen, Schweizer Uhrmacherkunst, reduziertes Reststück einer älteren Kollektion. Jetzt nur schnell mit der Kreditkarte zahlen, damit kein anderer das Schnäppchen wegschnappt. Doch nach Eingabe der Kartendaten kommt die Enttäuschung: Wie die virtuelle Ladenkasse des Händlers meldet, ist die Karte noch nicht für das seit 1. Januar geltende neue Sicherheitsverfahren für Online-Zahlungen registriert.

          Mark Fehr
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wer solche unangenehmen Überraschungen vermeiden will, sollte seine Kreditkarte schnell fit fürs Internet machen. Das klappt in der Regel, ist allerdings mit Aufwand verbunden und kann ein paar Tage dauern. Erster Ansprechpartner für Kunden sind nicht die Kreditkartengesellschaften wie Visa oder Mastercard, sondern die Bank, bei der die Karte geführt wird. Manche Kreditinstitute haben die Prozesse für die neuen Sicherheitsverfahren so schlecht umgesetzt, dass die europäische Bankenaufsicht in einem wütenden Brief vor erheblichen Konsequenzen gewarnt hat, falls sich nichts bessert.

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