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IPO Mister Spex : Online-Optiker startet an der Börse

  • Aktualisiert am

Mirko Casper links und Dirk Graber, die Chefs von Mister Spex, während des Börsengangs in Frankfurt Bild: dpa

Momentan finden erfreulich viele Börsengänge in Frankfurt statt. Frisch gebackene Aktionäre des Brillenhändlers Mister Spex können sich immerhin über moderate Kursgewinne freuen.

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          Der Berliner Online-Optiker Mister Spex ist am Freitag an die Frankfurter Börse gegangen. Bei dem Debüt konnten sich Anleger über moderate Zeichnungsgewinne freuen. Der erste Kurs des Unternehmens auf dem Parkett betrug 25,38 Euro. Er lag damit leicht über dem Ausgabepreis von 25 Euro je Aktie. Zuletzt kosteten die Papiere mit 25,60 Euro noch etwas mehr.

          Das Angebot des Online-Optikers umfasste rund 15 Millionen Aktien, darunter etwa 9,8 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Hinzu kamen rund 3,3 Millionen Aktien aus dem Bestand von Altaktionären sowie rund 2 Millionen Papiere zur Deckung von Mehrzuteilungen. Daraus ergab sich ein Angebotsvolumen von 375 Millionen Euro. Mit dem Geld will die Firma, die etwa mit Brillen und Kontaktlinsen handelt, weiter wachsen und international expandieren.

          Nach eigenen Angaben betreibt Mister Spex Online-Shops in zehn Ländern sowie mehr als 40 Geschäfte in Deutschland, Österreich und Schweden, die durch rund 400 Partneroptiker erweitert werden. 2020 steigerte Mister Spex seinen Umsatz um knapp ein Fünftel auf 164 Millionen Euro.

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