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F.A.Z. exklusiv : Onefiber findet Investor für Glasfaserausbau

Leerrohre für Glasfaserleitungen für schnelles Internet werden in dem Dorf Klein Lobke bei Sehnde in der Region Hannover verlegt. Bild: dpa

Aton Digital Services übernimmt ein Drittel des Stammkapitals. Auch ein Partner für Netzbetrieb, Vertrieb und Service hat schon Interesse bekundet.

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          In den Glasfasermarkt kommt weiter Bewegung. So hat die Aton Digital Services ein Drittel des Stammkapitals der Onefiber Interconnect Germany übernommen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Unternehmen, die der F.A.Z. vorliegt. Als Erstinvestor habe sich Aton zudem dazu verpflichtet, die Gesellschaft mit weiterem Wachstumskapital auszustatten.

          Inken Schönauer

          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Als weiterer deutscher Partner habe der Telekommunikationsanbieter Ewe Tel Interesse bekundet, bei Netzbetrieb, Vertrieb und Service zu unterstützen. Konkrete Zahlen zu der Beteiligung werden allerdings nicht genannt.

          Onefiber habe eine detaillierte Konzeption für ein homogenes und flächendeckendes Hochleistungs-Glasfaserzubringernetz bis tief in die ländlichen Räume entwickelt, das die bundesweit existierenden Kabelkanäle der Deutschen Bahn nutzen und innerhalb von fünf Jahren komplett verlegt werden könne, heißt es.

          „Umfassendes Knowhow“

          Für die Realisierung des Hochleistungs-Glasfasernetzes seien keine Steuergelder vorgesehen, sondern private Mittel von deutschen Geldgebern in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro.

          „Onefiber nutzt unsere Investition zum Einstieg in den schnellen Aufbau eines bundesweiten Glasfasernetzes mit offenen, diskriminierungsfreiem Zugang unter höchsten Sicherheitsstandard“, sagte Georg Denoke, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Aton. Die Regelungen des deutschen Telekommunikationsgesetzes könnten nun unternehmerisch zum Nutzen aller effizient angewandt werden.

          „Gemeinsam mit Aton und Ewe Tel verfügen wir über ein umfangreiches Finanzierungs-, Bahn und Telekom-Knowhow und sind damit ein umsetzungsstarker Partner für die Deutsche Bahn“, sagte Klaus Kremper, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Onefiber Interconnect über die Transaktion. Kremper war viele Jahre Chef der Bahn-Tochtergesellschaft DB Cargo und war dabei auch Mitglied der DB-Konzernleitung.

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