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Rohstoffe : Ölpreise legen weiter zu

  • Aktualisiert am

Ölförderung in Amerika Bild: dpa

Die Nordseesorte Brent wird für mehr als 56 Dollar je Fass gehandelt. Händler nennen unter anderem den schwächeren Dollar als Grund. Es gibt offenbar auch einen „Biden-Effekt“.

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          Die Ölpreise sind am Mittwochmorgen weiter gestiegen. Händler nannten unter anderem den schwächeren amerikanischen Dollar als Grund. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 56,32 Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 45 Cent auf 53,43 Dollar.

          Die Rohölpreise erhalten seit einigen Tagen Auftrieb durch den schwächeren Dollar. Der fallende Wechselkurs belebt die Nachfrage aus vielen Teilen der Welt, da Erdöl in Dollar gehandelt wird. Außerhalb des Dollarraums wird Erdöl somit rechnerisch günstiger, was die Nachfrage von dort steigert.

          Für Belebung sorgt am Ölmarkt auch die Aussicht auf neue Konjunkturhilfen in den Vereinigten Staaten. Die neue Regierung plant zusätzliche Corona-Finanzhilfen zur Stützung der Gesamtwirtschaft. Davon dürfte auch die Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin profitieren.

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