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Rohstoffbörse : Ölpreis steigt wegen Konflikt im Persischen Golf

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Kleinboot der iranischen Revolutionsgarden neben dem britischen Tanker Stena Impero Bild: Reuters

Immer neue Zwischenfälle in der Meerenge am Persischen Golf sorgen für Angst am Rohstoffmarkt. Der Ölpreis steigt deutlich, weil iranisches Militär schon wieder einen britischen Öltanker gestoppt hat.

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          Die Ölpreise sind am Montag deutlich gestiegen. Preistreiber am Ölmarkt blieb die Sorge vor einer Eskalation der angespannten Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im Mittagshandel 63,82 US-Dollar. Das waren 1,35 Dollar mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 95 Cent auf 56,58 Dollar.

          Zuletzt hatte Großbritannien die sofortige Freigabe des unter britischer Fahne fahrenden Tankers „Stena Impero“ gefordert, der am Freitag durch die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus gestoppt und beschlagnahmt worden war. Damit hat sich eine Kette von Zwischenfällen mit Tankschiffen vor dem Hintergrund eines Konflikts zwischen den USA und dem Förderland Iran fortgesetzt.

          Nach den Tankervorfällen in der Straße von Hormus ist Großbritanniens Nationaler Sicherheitsrat (Cobra) am Montag zu einem weiteren Treffen zusammengekommen. Der britische Außenminister Jeremy Hunt wollte das Unterhaus in London noch am Nachmittag über den Konflikt mit dem Iran informieren. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums prüft die Regierung eine „Reihe von Optionen“. Britischen Medienberichten zufolge wird erwogen, Vermögen des iranischen Staates einzufrieren.

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          „Man kann gespannt sein, wie der morgen feststehende neue britische Premierminister, aller Voraussicht nach Boris Johnson, mit dieser Krise umgehen wird“, schreibt Carsten Fritsch, Rohölexperte bei der Commerzbank. Es sei gut möglich, dass er sich der harten Haltung von US-Präsident Trump anschließt. Laut Fritsch rechtfertige dies eine weitaus größere Risikoprämie auf den Ölpreis als dies gegenwärtig der Fall sei.

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