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Rohstoffe : Ölpreis zeitweilig unter 100 Dollar

  • Aktualisiert am

Verkauft Öl wieder billiger: Raffinerie im brandenburgischen Schwedt Bild: dpa

Sorgen vor einer Rezession belasten die Preise für Rohöl. Auch Benzin in Deutschland kostet wieder etwas weniger.

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          Der Ölpreis ist am Mittwoch unter die Marke von 100 Dollar je Barrel (Fass zu 159 Liter) gefallen. Am frühen Abend notierte er zeitweise bei 99,52 Dollar. Das waren 3,24 Dollar weniger als am Vortag. Damit sank der Brent-Preis erstmals seit Ende April dieses Jahres auf weniger als 100 Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 3,18 Dollar auf 96,32 Dollar. Schon am Dienstag waren die Ölpreise zeitweise um mehr als zehn Dollar zurückgegangen.

          Am Donnerstag erholten sich die Preise wieder. Aktuell werden für das Barrel Brent 100,84 Dollar bezahlt, WTI steht bei 98,67 Dollar. Vor allem Rezessionssorgen belasten die Preise. Die große Unsicherheit wegen des Ukrainekriegs droht die Weltwirtschaft ebenso zu belasten wie der Kampf der Notenbanken gegen die hohe Inflation. Als zusätzlicher Belastungsfaktor wirkt am Ölmarkt der starke Dollar, der Rohöl für Investoren außerhalb des Dollarraums verteuert und auf deren Nachfrage lastet.

          Auch Kraftstoff in Deutschland war zuletzt wieder etwas günstiger. Super E10 kostete im Bundesdurchschnitt 1,843 Euro je Liter, Diesel 1,993 Euro je Liter. Damit kosteten beide Kraftstoffsorten weniger als 2 Euro je Liter – was von Politikern vor der Senkung der Energiesteuer zum Teil in Aussicht gestellt worden war.

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