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Zusatzversorgung bei Niedrigzinsen : Die Kirche will nicht mehr um das Geld streiten

Ulrich Mitzlaff ist Chef der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands. Bild: Claudia Kempf/KZVK

Die niedrigen Zinsen machen auch vor den Kirchen nicht halt. Sie versuchen, dem entgegenzusteuern – doch auf Kirchensteuern schielen oder gar Schulden machen geht nicht.

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          Ulrich Mitzlaff kommt nicht mit leeren Händen. Jedem Vertreter jeder einzelnen kirchlichen Einrichtung, denen der Vorstandsvorsitzende der katholischen Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) an diesem Nachmittag in Frankfurt gegenübersitzen wird, hat er einen Umschlag vorbereitet.

          Daniel Deckers

          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

          Dem Zahlenwerk darin können die „Dienstgeber“ aus dem Raum der verfassten Kirche oder der Caritas entnehmen, wie viel Geld sie „in der alten Welt“ aufwenden müssten, wie Mitzlaff formuliert: Dann nämlich, wenn das Finanzierungssystem für die obligatorische Zusatzversorgung der „Dienstnehmer“ nicht reformiert würde. Zum anderen enthält der Umschlag die „neue Welt“ – das gleiche Zahlenwerk, jetzt aber gerechnet auf Basis eines neuen Finanzierungssystems.

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