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Niedrigzinsen : Die Sorgen der Milliardäre

In diskreter Mission: Stefan Quandt, Franz Markus Haniel, Reimann-Vertrauter Peter Harf (v. links). Bild: Bernd Schifferdecker

Selbst superreiche deutsche Unternehmerdynastien sind in Zeiten der Niedrigzinsen arm dran: Sie sortieren sich neu und suchen nach attraktiven Kapitalanlagen. Die aber sind rar.

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          Ihre Marken kennt jedes Kind: BMW, Metro, Wella, Calgon, Senseo, Tassimo. Ihre Namen, geschweige denn ihre Gesichter, bleiben der Öffentlichkeit hingegen meist verborgen. Die superreichen Familien, die hinter dem Autohersteller, dem Handelsriesen, der Kosmetik- oder Kaffeemarke stecken, machen sich rar.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          BMW-Erbe Stefan Quandt tritt selten in der Öffentlichkeit auf, selbst auf den Aufsichtsratsvorsitz bei dem Münchner Konzern hat er verzichtet. Die Metro-Eigentümerfamilie Haniel hat das Geschäft externen Managern überlassen, nur Familienoberhaupt Franz Markus Haniel meldet sich als Chefaufseher des Imperiums zu Wort. Und die Kurpfälzer Industriellenfamilie Reimann, die inzwischen über ein ganzes Arsenal von Kaffee- und Konsumgütermarken gebietet, tritt nie in Erscheinung. Weder gibt es Fotos von dem etwa 15 Milliarden Euro schweren Erben-Quartett, noch weiß man verlässlich, ob sie überhaupt noch in Deutschland wohnen.

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