https://www.faz.net/-gv6-abb6t

Nicht alles auf Aktien : Risiken breit streuen

Bulle und Bär an der Frankfurter Börse: Der Bulle steht für Zuversicht und damit für steigende Kurse, der Bär verkörpert dagegen die Skeptiker. Bild: Reuters

Aktienkurse bewegen sich auf Rekordhöhen, Anleihen weisen negative Renditen auf. Doch sie können weiterhin sinnvoll sein, um sich vor Korrekturen zu schützen.

          1 Min.

          Die Zeiten, in denen Staatsanleihen als sichere Häfen im Vergleich zu den schwankungsanfälligen Aktienmärkten gegolten haben, scheinen vorbei zu sein. Die billionenschweren Anleihekäufe von Notenbanken wie zum Beispiel der Europäischen Zentralbank (EZB) haben in der Pandemie dazu geführt, dass sich die Kurse von Aktien und Anleihen oftmals in dieselbe Richtung bewegt haben. Damit können Anleihen nicht mehr vor Börsenkorrekturen schützen. Doch Anleger wären nicht gut beraten, wenn sie alles auf Aktien setzen, deren Kurse sich schon seit längerem auf Rekordhöhen bewegen.

          Breite Streuung von Risiken ist in der Anlagestrategie weiterhin sinnvoll. Das gilt auch für Privatanleger, die mit festverzinslichen Wertpapieren, insbesondere mit Fonds, immer noch Erträge erzielen können. Der Anleihemarkt besteht nicht nur aus Bundesanleihen mit negativen Renditen, es gibt Unternehmenstitel in den unterschiedlichsten Risikoklassen. Die Anlage in eine einzelne Unternehmensanleihe scheitert in der Regel an der hohen Einstiegshürde, dem Mindestanlagevolumen von 100.000 Euro. Auch aus diesem Grund und wegen der breiten Streuung sind Fonds geeigneter.

          Markus Frühauf
          (maf.), Wirtschaft

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Pfleger mit einem Patienten in einem Berliner Krankenhaus

          Gehaltsplus für Pflegekräfte : Nicht nur Applaus, sondern auch deutlich mehr Geld

          Alten- und Krankenpfleger sind nach verbreiteter Ansicht unterbezahlt. Aus Daten des Statistischen Bundesamts geht allerdings hervor, dass die Gehälter von Fachkräften in Pflegeheimen seit 2010 fast doppelt so stark gestiegen sind wie der Durchschnitt.
          Annalena Baerbock am Montag im ZDF

          Annalena Baerbock : Masterstudium ohne Bachelorabschluss

          Sie wird als Völkerrechtlerin bezeichnet, ist aber keine Volljuristin. Einen Bachelorabschluss hat Annalena Baerbock nicht, aber Vordiplom und Master. Dennoch: Alles ging mit rechten Dingen zu.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.