https://www.faz.net/-gv6-99y09

Analyse der Bank of America : Neue Daten über Schwellenländer beunruhigen Anleger

Anleger ziehen ihr Geld aus den Schwellenländern ab, um es im wieder lukrativeren amerikanischen Markt zu investieren. Argentinien trifft es besonders hart. Bild: dpa

Steigende Zinsen in den Vereinigten Staaten und Sorgen über einen Handelskonflikt äußern sich in beunruhigenden Daten aus den Schwellenländern. Gibt es Grund zur Panik?

          3 Min.

          Ein Leitzins von 40 Prozent in Argentinien lässt sich als ein nationales Phänomen abtun. In diesem Land waren die monetären Zustände schon häufiger unruhig. Auch lässt sich die Schwäche der Türkischen Lira am Devisenmarkt als ein nationales Phänomen abtun, das sich aus dem politischen Zustand des Landes ergibt. Aber die Schwäche der südkoreanischen Exportwirtschaft in den vergangenen Monaten ist möglicherweise ein Ereignis mit einer weit über das südostasiatische Land hinausreichenden Bedeutung.

          Denn seit Jahrzehnten lässt sich, wie eine Analyse der Großbank Bank of America belegt, ein enger statistischer Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Ausfuhren Südkoreas und der Gewinnentwicklung der globalen Unternehmen im darauffolgenden Jahr nachweisen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Macbook Air, Macbook Pro und Mac Mini

          Macbook mit M1-Chip im Test : Potzblitz

          Die neuen M1-Rechner von Apple laufen nicht nur besser als gedacht, sondern sind Tempomaschinen. Geht es um die Software-Kompatibilität, gibt es eine große Überraschung.

          Krise der Nationalelf : Löw und der heiße Brei

          Der Fußball-Nationalelf fehlt nicht die Feinarbeit, sondern ein Fundament. Doch an Kernfragen traut sich der Bundestrainer nicht heran – oder er findet die Antworten nicht.