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Neobank : N26 verliert Deutschlandchef

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Georg Hauer verlässt N26 Bild: HAWK AI

Die Berliner Smartphonebank verliert mit Georg Hauer einen ihrer wichtigsten Manager. Seine neue Aufgabe hat ironischerweise mit Geldwäscheerkennung zutun - ein Feld, das N26 Probleme bereitete.

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          Die Berliner Neobank N26 verliert ihren Deutschlandchef. Georg Hauer verlässt nach vier Jahren die erst im Jahr 2013 gegründete Smartphonebank. Der gebürtige Wiener war dabei der erste Deutschlandchef, den das Fintech im Jahr 2019 berief, und verantwortete später auch den gesamten deutschsprachigen Raum sowie Nordeuropa – insgesamt 15 Länder. Zuvor war er bei N26 für den österreichischen Markt zuständig und außerdem für das globale Produktmarketing der Neobank verantwortlich.

          Der studierte Betriebswirt mit Stationen in Wien und Chicago war zuvor unter anderem als General Manager Uber in Österreich und in der Strategieberatung der Boston Consulting Group tätig. Über eine Nachfolgeregelung bei N26 verlautbarte zunächst lediglich, dass diese schon weit fortgeschritten sei. Ansonsten dankte die Neobank Hauer „für seine außerordentlichen Leistungen nach fast vier sehr erfolgreichen Jahren bei N26 und wünschte ihm „viel Erfolg für den Start in seinen neuen beruflichen Abschnitt“.

          Dieser neue Abschnitt wird Hauer zu Hawk AI führen. Das Start-up hat sich ausgerechnet auf die Anti-Geldwäsche-Erkennung spezialisiert. Ein Feld, dass seinem ehemaligen Arbeitgeber bis zuletzt Probleme bereitete. Der 34-jährige Hauer wird hier als Finanzvorstand sowie Leiter operatives Geschäft tätig werden. Hawk AI bietet eine cloudbasierte Softwarelösung zur automatisierten Erkennung von Verdachtsfällen bei Finanzkriminalität an. Noch immer seien bis zu 95 Prozent aller Alarme in Geldwäscheabteilungen falsch positive Meldungen, welche Personal beschäftigen und Geld verschlingen. Zuletzt konnte das Start-up mit einer 10-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde von sich reden machen.

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