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Technologieaktien : Klein gegen Groß im Nasdaq

Schwergewichtiger Apfel: Kein Konzern ist an der Nasdaq-Börse wertvoller als Apple. Bild: Reuters

Der Technologieindex Nasdaq 100 mit Apple, Amazon und Co. eilt von Rekord zu Rekord. Sein jüngerer Bruder ist aber viel spannender.

          4 Min.

          Was immer auch passiert in Amerika und der Welt, an den Börsen scheint eines gewiss: Die Aktienkurse von US-Technologieaktien steigen und steigen. Kaum eine Woche vergeht, in der der Index Nasdaq 100, in dem die Hundertschaft der wertvollsten vorwiegend amerikanischen Unternehmen an der Nasdaq-Börse versammelt ist, nicht einen neuen Rekord erreicht. Rückschläge hat es zwar in den vergangenen Monaten immer mal wieder gegeben, als steigende Corona-Infektionen oder hohe Inflationserwartungen die Anleger das Fürchten lehrten und günstigere und konjunkturabhängigere Werte mehr gefragt waren. Doch nach Rücksetzern kehrte der Nasdaq 100 fast immer stärker zurück. Der Eindruck drängt sich auf: Den Index in seinem Lauf halten weder Pandemie noch Inflation auf.

          Famose Wertentwicklung seit 2019

          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In dem Index versammelt sich alles, was in der Welt Rang und Namen hat und unter Anlegern Fantasien weckt: von A wie Apple, Amazon, Alphabet über Microsoft, Netflix, Tesla bis zu Z wie Zoom. Ausgeschlossen sind nur Finanzkonzerne. Anleger, die schon eine Weile im Nasdaq 100 investiert sind, dürfen sich über die Wertentwicklung freuen: Seit Jahresbeginn 2019 hat sich der Wert des Index mehr als verdoppelt, allein in diesem Jahr hat er um ein Fünftel zugelegt. Da stellt sich allmählich die Frage, ob es zu spät ist zum Einstieg, weil die Kurse allzu hoch und die Aktien damit teuer geworden sind. Und ob sich Anleger deshalb nicht auch anderswo umschauen sollten. Zum Beispiel beim Nasdaq Next Generation 100, so etwas wie dem kleinen und jungen Bruder des beliebten Technologieindex.

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