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Geldanlage : Lieber grüne Aktien als eine Immobilie auf Pump

Elberadweg in Dresden: So reizvoll die Immobilien sind, für die Geldanlage sind sie nicht immer die erste Wahl. Bild: dpa

Haben Sie mehr als 50.000 Euro auf dem Girokonto und Ihre Hausbank droht mit Strafzinsen? Dann könnten Sie einen Kredit aufnehmen und eine Wohnung kaufen. Oder in diese drei nachhaltigen Indexfonds investieren.

          5 Min.

          Pessimisten im Allgemeinen, Optimisten im Besonderen! Haben Sie mehr als 50.000 Euro auf dem Girokonto? Sind es etwa 310.000 Euro, und leiden Sie unter der Androhung der Hausbank, in Zukunft für rund 260.000 Euro tägliche „Verwahrentgelte“ von drei Euro und einundsechzig Cent bezahlen zu müssen? Mir ist bewusst, dass sich die Kleckerbeträge auf 1300 Euro pro Jahr summieren, doch bevor Sie jetzt 310.000 Euro in irgendwelchen „Schrott“ investieren, würde ich Sie gerne zu einem Ausflug nach Dresden und einer Fahrt auf dem Elberadweg einladen. Dort können wir uns Gedanken machen, was Sie mit Ihrem guten Geld machen.

          Volker Looman
          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Wir sollten das Projekt, falls Sie noch „radlos“ sind, mit dem Kauf eines Rennrades in Loschwitz beginnen. Beim Händler meines Vertrauens bekommen Sie auch ein flottes E-Bike, wenn Ihnen das lieber ist, doch Sie müssen sich auf Kosten von 5000 Euro einstellen, weil gute Räder ihren Preis haben. Ich finde es keine Verschwendung, wenn Sie als Paar insgesamt 10.000 Euro investieren, weil das Geld „nachhaltigst“ angelegt wird. Erstens ersparen Sie sich die Negativzinsen für 10.000 Euro, zweitens investieren Sie den Betrag in Ihre persönliche Gesundheit, und drittens schonen Sie die Umwelt. Mehr geht in meinen Augen nicht, oder sehen Sie das anders? Falls die Idee bei Ihnen auf fruchtbaren Boden fällt, können wir die Räder elbaufwärts bis Bad Schandau einfahren, um sich an Kette, Schaltung und Bremsen zu gewöhnen. Dort überqueren wir die Elbe, und nun haben Sie die Qual der Wahl.

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