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Nach Trumps Tweet : Ölpreis sinkt deutlich unter 70 Dollar

  • Aktualisiert am

Wohin bewegt sich nun der Ölpreis? Bild: dpa

Gerade hat Saudi-Arabien der Welt steigende Ölpreise in Aussicht gestellt – doch der Rohstoff verbilligt sich. Liegt das wirklich an Donald Trump?

          Die wichtigsten Ölpreise der Welt fallen trotz einer am Wochenende angestoßenen Debatte über Produktionskürzungen weiter. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im Tagesverlauf ungefähr 68 Dollar und damit 2 Prozent weniger als zu Wochenbeginn. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 78 Cent auf 59 Dollar.

          Die Ankündigung des bedeutendsten Ölförderlandes Saudi-Arabien, seine Ölausfuhren im Dezember zu reduzieren, sowie dessen Forderung weitergehender Produktionskürzungen sind auf Widerspruch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump gestoßen. Am Montagabend drückte Trump über den Nachrichtendienst Twitter seine Hoffnung aus, dass Saudi-Arabien seine Produktion nicht kürzen werde. „Die Ölpreise sollten angesichts des Angebots viel niedriger sein!“, twitterte er.

          Am Wochenende und zum Wochenauftakt hatten Saudi-Arabien, die von ihm dominierte Ölländer-Gruppe Opec sowie weitere große Förderer zwiespältige Signale ausgesendet. Während Saudi-Arabien eine Produktionskürzung um eine Million Barrel je Tag ins Gespräch brachte, äußerte sich die russische Führung wesentlich zurückhaltender.

          Ob der Opec-Plus-Verbund, zu dem neben der Opec auch andere Förderer wie Russland gehören, seine Förderung im nächsten Jahr tatsächlich zurückfahrt, ist daher ungewiss.

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