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Nach dem Fall Osram : Lücke im Übernahmegesetz geschlossen

Der Sensorhersteller AMS hatte die Sperrfrist in der Mehrheitsübernahme Osrams mit einem formalen Kniff umschifft. Das soll nun nicht mehr möglich sein. Bild: AFP

Bei der Übernahme von Unternehmen müssen Bieter künftig eine Sperrfrist nach der Offerte einhalten. Damit hat die Bundesregierung auf den Fall Osram reagiert und eine Gesetzeslücke geschlossen.

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          Nach den umstrittenen Vorgängen in der anstehenden Übernahme von Osram hat die Bundesregierung die in diesem Fall genutzte Gesetzeslücke gestopft. Dabei geht es um die einjährige Sperrfrist, die ein Bieter nach einer gescheiterten Offerte für einen neuerlichen Versuch einhalten muss.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der österreichische Sensorhersteller AMS hatte die Frist in der Mehrheitsübernahme Osrams mit einem formalen Kniff umschifft. Von der Öffentlichkeit bisher wenig beachtet, hat das Bundesfinanzministerium inzwischen den entscheidenden Paragraphen 26 im Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) ergänzt und damit die AMS-Taktik für künftige Fälle unmöglich gemacht.

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