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MLP-Chef Schroeder-Wildberg : „Die Politik gefährdet die Nachhaltigkeit“

Uwe Schroeder-Wildberg,56, ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender des Finanzdienstleisters MLP. Bild: MLP

Uwe Schroeder-Wildberg beklagt zu viel planwirtschaftliches Denken bei den Regeln für grüne Geldanlage. Der Chef des Finanzdienstleisters MLP kritisiert eine wachsende Papierflut, die Anleger abschrecke.

          5 Min.

          Herr Schroeder-Wildberg, Sie haben großes Glück. Die EU wird Ihnen und Ihren Kundenberatern von MLP auf Hunderten Seiten genau darlegen, wie Sie Ihre Kunden ­künftig bei nachhaltigen Themen beraten dürfen. Ist die Vorfreude schon groß?

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Na ja, zumindest eine intensive Beschäftigung mit dem Thema kann man der EU nicht absprechen. Die Frage nach nachhaltiger Geldanlage wird immer mehr gestellt. Bei gut der Hälfte unseres Neugeschäfts ist das bereits der Fall. Für die wachsende Nachfrage gilt es, tragfähige Lösungen zu finden und sie nicht zu gefährden.

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