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Zwangsversteigerungen : Schnäppchen gesucht

Zimmerpflanze inklusive: Wer ein Objekt ersteigert, bekommt manche Überraschung mit dazu. Bild: Getty

Immobilien sind gefragt wie nie. Wer in seiner Verzweiflung meint, der Erwerb über eine Zwangsversteigerung sei der Weg ins Glück, der sollte einiges bedenken.

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          Am 11. Oktober ist es so weit. Am Amtsgericht Frankfurt in der Heiligkreuzgasse wird um 11 Uhr eine Eigentumswohnung versteigert. Im Wege der Zwangsvollstreckung, wie es in schönstem Beamtendeutsch heißt. Es geht um eine „Wohnung nebst Kellerraum, Dachspitz und Garagenstellplatz“ mit einer Wohnfläche von 92 Quadratmetern, Baujahr 1976 im Ortsteil Rödelheim, fußläufig zur S-Bahn-Haltestelle, also keine schlechte Lage.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Wer meint, bei so einer Zwangsversteigerung bekomme man ein Schnäppchen, der wird beim aufgerufenen Verkehrswert schlucken: 340.000 Euro. Die Zahl sollte aber auch nicht abschreckend wirken. Sie bietet nur eine grobe Orientierung. Der tatsächliche Zuschlag weicht von dem von Gutachtern festgestellten Wert oft deutlich ab. Und zwar in beide Richtungen.

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