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Betrugsskandal : Wie ein 18-Jähriger der Sparkasse gefälschte Goldbarren verkaufte

Diese sind echt: Goldbarren in der Gewichtsklasse von 12,5 Kilogramm Bild: ddp Images

Ein Jugendlicher hat der Sparkasse Göttingen erfolgreich 270 laienhaft nachgemachte Goldbarren verkauft – ohne dass jemand misstrauisch geworden wäre. Jetzt steht er vor Gericht.

          3 Min.

          Die seltsamen Geschichten über Goldbarren, die sich erzählen lassen, werden immer bemerkenswerter. Nicht lange her, dass im schönen Wien eine ältere Dame für Aufsehen sorgte, in deren Wohnung die Wände von Einbrechern aufgestemmt wurden, während sie in der Oper Richard Wagners „Lohengrin“ verfolgte – weil sie leichtsinnigerweise ihrem neuen charmanten Opernfreund von ihren daheim versteckten Goldbarren erzählt hatte.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In Göttingen nun steht vom 29. Oktober an ein junger Mann vor Gericht, dem das zweifelhafte Verdienst zukommt, der örtlichen Sparkasse mehr als 270 Goldbarren verkauft zu haben, von denen zumindest ein Großteil nicht echt gewesen sein soll. Dafür soll der heute 21 Jahre alte Mann immerhin mehr als 300.000 Euro kassiert haben.

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