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Hohe Inflation : Runter mit den Ausgaben – so geht’s

Manchmal findet man echte Schätze auf dem Flohmarkt. Bild: dpa

Weniger ausgeben ist einfacher, als viele denken. Es spart Hunderte Euro und ist gar nicht so schmerzhaft. Hier sind die besten Tipps.

          5 Min.

          Überflüssige Versicherungen kündigen

          Die Deutschen versichern sich gerne. Und gerne auch ein bisschen zu viel. Nötig sind Privat-Haftpflicht-, Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- und Wohngebäudeversicherung. Und eine Auslands-Krankenversicherung. Denn in diesen Bereichen werden Schäden so teuer, dass sie unversichert die Existenz gefährden können. Verzichtbar sind hingegen zum Beispiel Glasbruch-, Reisegepäck-, Handy-, Zahnzusatzversicherungen oder das Zweibettzimmer im Krankenhaus, das häufig ohnehin schon Standard ist. Auch bei der Autoversicherung kann auf manchen Baustein verzichtet werden, etwa den Rabattschutz, den Auto-Schutzbrief oder eine Insassen-Unfallversicherung. Ist man weniger als angegeben gefahren, sollte man das melden, dann zahlt man weniger. Ist das Auto älter, lohnt ein Wechsel von Voll- auf Teilkasko. Führerscheinneulinge lassen sich über die Eltern versichern. Geben die ihr Auto auf, können sie den erreichten, oft hohen Rabatt an Angehörige übertragen. Wer sicher fährt, kann es auch wagen, den Selbstbehalt etwas zu erhöhen und im Gegenzug weniger zu zahlen. Das gilt auch für viele andere Versicherungen. Wer generell Policen für das ganze Jahr auf einmal bezahlt und nicht im Quartal, spart ebenfalls.

          Günstigere Bank wählen

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Aus Gewohnheit sind viele Bankkunden immer noch bei einer teuren Bank. Das muss nicht sein. Es gibt immer noch viele Institute, die kostenlose Girokonten einschließlich kostenloser Kreditkarte anbieten. Die meisten verlangen dann eine Online-Kontoführung, aber mal ehrlich, wie oft waren Sie zuletzt in der Filiale? Reduzieren Sie den Disporahmen Ihres Girokontos, um sich zu disziplinieren. Mit Zinsen von teilweise mehr als zehn Prozent ist der Dispo der teuerstmögliche Kredit. Können Sie ihn nicht reduzieren, schulden Sie ihn in einen viel günstigeren Ratenkredit um.

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