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Gamescom : Gamer haben an der Börse keinen Spaß

Glück im Spiel, Pech an der Börse? Gamer auf der Gamescom in Köln Bild: Reuters

Das vergangene Jahr war für viele Entwicklerfirmen ein schlechtes Jahr. Das lag vor allem an einem Spiel. Warum Analysten trotzdem weiterhin auf die Gaming-Papiere setzen.

          3 Min.

          Am Mittwoch hat die größte Computermesse der Welt, die Gamescom, in Köln ihre Tore für die Besucher geöffnet und erwartet dabei nicht weniger als 300.000 Besucher. Der nicht abflachende Hype um die neuen Entwicklungen im Markt für Spiele spiegelt sich auch in den Kursentwicklungen der Spieleindustrie wider: In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Aktienkurse vieler Entwicklerfirmen um ein Vielfaches an. Im vergangenen Jahr erhielt die Branche, die dieses Jahr Schätzungen zufolge 152 Milliarden Dollar einnehmen soll, aber einen ordentlichen Dämpfer: Die Kurse einiger Entwickler rauschten um bis zu einem Drittel in die Tiefe. Die Analysten geben sich dennoch mehrheitlich optimistisch und empfehlen den Kauf der Papiere.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Den Unterschied zwischen der Aktienkursentwicklung und den Analysteneinschätzungen begründet Kunaal Malde, selbst Analyst bei Atlantic Equities, vor allem mit dem Erfolg des vom Unternehmen Epic Games entwickelten Online-Spiels „Fortnite“. Das Spiel gehörte zu den erfolgreichsten des vergangenen Jahres, was in dessen Konzipierung liegt. Im Spiel treten viele Spieler online gegeneinander an, bis am Ende nur noch ein Gewinner übrig bleibt.

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